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FAGUS VOYAGES

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Après votre voyage avec notre agence , vous aurez l'oportunité de nous
faire parvenir vos commentaires, impressions et critiques concernant :






- votre voyage au Cameroun,
- les prestations de l'agence Fagus Voyages,
- les points forts et les points faibles de l'aventure Camerounaise
- le chauffeur et le guide de Fagus Voyages vous ayant accompagnés pendant tout votre séjour,
- les hébergements hôteliers ou sous tentes et les repas tout au long de votre périple Camerounais
- les véhicules de Fagus Voyages avec lesquels vous avez sillonnés les pistes et les routes du Cameroun,

REMERCIEMENTS, COMMENTAIRES et IMPRESSIONS de nos Clients Voyageurs

Feedback von Frau Shulz ( Deutchland )
hallo und guten abend - nun sind wir schon wieder über 4 wochen in berlin , doch sind wir noch dabei, diese wunderschöne reise im kopf und
im bild festzuhalten. wir möchten ihnen auf diesem wege sagen, dass alles sehr gut geklappt hat und der schwerpunkt der reise in den norden
mit gabriel und amadou ein erlebnis war. da gabriel in rumsiki lebt, konnte er uns sehr viel erklären und zeigen. es war ja schon sehr heiss,
so dass am elephantenpark unser körper etwas rebellierte. auch dann mit julie durch die königsstädte war ein erlebnis, da ihre verwandten mit
dem könig von bafut verheiratet waren und wir dann von diesen geführt wurden. das fest der jugend in fourban war ein höhepunkt.
sehr gefallen hat uns, dass wir uns überall frei bewegen konnten ohne angst.
vielen dank für diese wunderbare reise
leonore nieke
achim schulz
brigitte wolf

Feedback Madame Gerhold ( Deutchland )
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Gaby Gehrold
Gesendet: samedi, 17. avril 2010 09:17
An: fagusvoyages@bluewin.ch
Betreff: nochmals Kamerun

Liebe Frau Favarger,

ich möchte mich heute nochmals bei Ihnen für das freundliche Gespräch bedanken, das wir kürzlich wegen der Kamerunreise geführt haben.
Ich weiß ja, dass ich sehr viele Dinge angesprochen habe, die uns im Verlaufe de Reise missfallen haben. Ich meine auch, im Namen aller Mitreisenden,
die ja alle sehr viel unterwegs sind und entsprechende Reiseerfahrungen haben,gesprochen zu haben. Inwieweit Sie ein ausführliches Feedback von den
anderen Teilnehmern erhalten haben, entzieht sich meiner Kenntnis.
Meistens
ist es doch so, dass sich der Ärger dann wieder gelegt hat, wenn mal zuhause ist und ist dann nicht mehr bereit, ausführliche Feedbacks zu geben, wenn
überhaupt.
Ich selbst möchte eigentlich noch klarstellen, dass ich Frank nichts Böses will und auch nicht möchte, dass er möglicherweise nicht mehr als Reiseleiter in Frage kommt.
Ich habe lediglich versucht, Ihnen hoffentlich in sachlicher Form zu erklären, was uns nicht gefallen hat und was man beim nächsten Mal besser machen sollte.
Dazu gehört auch noch die Tatsache, dass die Reise besser mit den stattfindenden Märkten im Norden abgestimmt werden sollte. Frank hat uns ja - ich glaube,
es war Bafoussam - ein wenig "ungeplant" Zeit gegeben zum Besuch des dortigen Marktes sowie bei einem Stopp an der Landstraße, was wiederum ein ganz tolles Erlebnis war.
Leider hat der Überfall am letzten Tag die Stimmung in der Gruppe sehr gedrückt. Aber ich war mal wieder mit einer tollen Gruppe unterwegs - was nicht immer der Fall ist - und habe auch da Unterstützung bekommen.
Ich habe Ihnen ja auch erklärt, dass ich die Reise gerne nochmals machen würde, allein schon wegen meiner Aufnahmen - aber aus finanziellen Gründen
werde ich dieses Geld dann doch für eine andere Reise nehmen.
Im Übrigen habe ich gestern die Mitteilung eines Mitreisenden erhalten, dass seine 4000 Aufnahmen unsortiert an mich unterwegs sind. Es sind zwar nicht
meine Aufnahmen, aber ich bin total happy.
Zum Schluss möchte ich Ihnen noch sagen, dass die Reise in Kamerun - obwohl ich nun sicherlich 4/5 der Länder in Afrika bereist habe - total aufregend,
neu und interessant war, und ich da allein durch den Besuch bei den Pygmäen wiederum ein total anderes Afrika kennengelernt habe, wie ich es nur in
Teilen kannte. Ich habe festgestellt, dass meine Begeisterung für diesen Kontinent durch den Vorfall in Limbe keinen Schaden genommen hat.
Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung und freundliche Grüße,
Ihre Gaby Gehrold

Feedback von Frau und Herr Ochsenreiter ( Deutchland )
Hallo Francois,
Zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass wir Sie so lange haben warten lassen, bis Sie von uns ein Feedback bekommen.
Da wir selbständig sind, ist durch die Krankenhausaufenthalte von Rolf Einiges in Verzug geraten, so dass wir jetzt erst langsam aufatmen können.
Eine CD mit den schönsten Bildern unserer Reise schicken wir so schnell als möglich auf den Weg zu Ihnen.
Um es einmal vorweg zu nehmen, waren wir ziemlich begeistert von unserer Reise und werden sicher noch lange gerne daran zurückdenken. Im Wesentlichen kann man sagen, dass der Tourablauf sich in zwei unterschiedliche Teile gliedern läßt, die für uns auch sehr verschieden waren.
Als ersten Teil der Reise würde ich die Tour bis zu unserer Zugfahrt sehen. Daß dieser Teil für uns so erfreulich verlief, ist nicht zuletzt unserem Reiseführer Manga zu verdanken, der im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten versucht hat, uns alle Wünsche von den Augen abzulesen. Einige Programmpunkte konnten wir so ausschließlich durch sein großes Engagement erleben. Wir denken, dass Sie in Manga ein Juwel gefunden haben und würden durchaus befürworten, wenn er von Ihnen die Möglichkeit bekäme, seine Englischkenntnisse etwas zu erweitern.
Unser Fahrer Joseph hatte anfangs einen etwas “afrikanischen” Fahrstil, war aber sofort bereit, sich unseren wünschen anzupassen (z.B. in den Ortschaften besser auf Fußgänger zu achten und die Überholmanöver etwas besonnener anzugehen). Daß er noch nicht allzu viel Erfahrung mit Touristentouren hatte, fiel hauptsächlich auf den Pisten in den Nationalparks auf, wo es darauf ankam, sich den scheuen Wildtieren möglichst unauffällig zu nähern und auf den Punkt genau da anzuhalten, wo der Blickwinkel für die Kamera optimal war. Da wir auch schon als Selbstfahrer unterwegs waren, konnten wir ihm einige Tips geben, so dass es am Ende immer besser geklappt hat.
Hervorheben möchten wir, dass Joseph ein äußerst angenehmer Reisebegleiter war und durch sein ruhiges Naturell mit Manga zusammen ein Team bildete, das sehr zu unserer Erholung beitrug, die ja auch neben den Erlebnissen einen Schwerpunkt unserer Reise bilden sollte.
Wir müssen auch Ihnen ein Kompliment machen, was die Flexibilität betrifft, mit der einige Programmpunkte in unserem Sinne umorganisiert werden konnten, obwohl Manga vielleicht nicht so genau verstehen konnte, dass es uns im Camp “Buffle Noir” besser gefallen hat als im “Waza Campement”, obwohl es dort weder Strom noch fließendes Wasser gab und die Anlage den Eindruck machte, als wären dort schon länger keine Touristen mehr gewesen. Daß wir dort so freundlich aufgenommen wurden und das restliche Personal alles möglich gemacht hat, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, hat das mehr wie aufgewogen zumal der weite Blick über den Fluß auch sehr schön war und wir als einzige Gäste die exklusive Ruhe genießen konnten.
Das Gleiche galt auch für unsere Mittags-Picknicks, die wir jedem Restaurant-Essen vorgezogen haben, da sie auch den Vorteil hatten, dass wir unser Reiseleiter-Team mit einbeziehen konnten. Wir sind sicher, dass die beiden genauso viel Spaß daran hatten wie wir.
Es gibt aber auch einige Kritikpunkte zu nennen, an denen aber wohl so leicht nichts zu ändern ist. Ein Hauptproblem liegt sowohl bei den staatlich geführten Camps sowie den obligatorischen Rangern, die jedem Fahrzeug zur Begleitung der Game-Drives mitgegeben werden. Wir hatten den Eindruck, dass sie sowohl schlecht geschult als auch schlecht bezahlt werden, wodurch mit der Zeit bei manchen sich das Hauptinteresse an den Touristen mehr auf deren Trinkgelder verlagert. Man kann sich aber auch so Manches selber zusammenreimen, wenn ein Ranger auf eine Fußpirsch mit Badeschlappen gehen muß.
Unangenehm aufgefallen ist uns auch die Dame, die uns in Ngaundére unsere Zugtickets aushändigen sollte. Nicht nur, dass sie keinerlei Anstrengungen unternehmen wollte, doch noch ein Zweier-Abteil für uns aufzutreiben, obwohl die von Manga vorgelegte Quittung belegte, dass das Geld dafür schon zwei Monate zuvor an die Betreibergesellschaft gegangen war, war sie außerdem uns gegenüber extrem unfreundlich. Vielen Dank, dass sie diesen Kompromiß eingegangen sind, der die Zugfahrt doch noch zu einem Highlight werden ließ!
Ansonsten gab es hin und wieder die überall übliche Korruption, das heißt kleine Problemchen ließen sich im Normalfall mit einem 1000-Franc-Schein lösen.
Eine Ausnahme war der Besuch der Dinosaurier-Fußabdrücke, für den die Dorfbevölkerung plötzlich einen für unsere Begriffe erheblichen Betrag dafür wollte und nur auf die bewundernswerte Standhaftigkeit von Manga hin bereit war, dafür eine Quittung auszustellen. Die vorangegangene hitzige Diskussion hatten wir ja nicht verstanden, aber wir denken, daß für nachfolgende Touren in diesem Fall eine auch für das Dorf akzeptable Lösung gefunden werden sollte. Wir wurden mit den Forderungen erst nach der Besichtigung konfrontiert, sonst hätten wir möglicherweise darauf verzichtet. Es war allerdings das einzige Mal, dass wir nicht nur freundliche Einheimische angetroffen haben.
Bei der Unterbringung im Norden war für uns der Höhepunkt das Camp von Paul Bour uns seiner Frau Étienne in Bouba N’Djida, die dort ein kleines Paradies geschaffen haben, wo wir uns sehr wohl fühlten.
Im Süden war wohl das Hotel Ilomba nicht zum toppen und bildete für uns einen schönen Abschluß dieser erlebnisreichen Reise. Es hob sich in angenehmer Weise von dem Hotel Seme New Beach in Limbe ab, wo wir von der Küche so enttäuscht waren, dass wir es vorzogen, bei den Fischern in der Ortschaft zu essen, wo es besser und billiger war. Außerdem sollten wir nach der ersten Nacht noch das Zimmer wechseln, erfuhren das aber erst direkt vor unserer Abfahrt nach Buea am Morgen, das konnte unser Reiseleite zum Glück noch anders regeln.
Das Hotel selbst hätte uns sonst schon durch seine traumhafte Lage an dem schwarzen Strand mit Sicht auf die Berge und den Süßwasserbach durch das Gelände gut gefallen, leider hat es durch das Mißmanagement der Hotelleitung den größten Teil seines Charmes eingebüßt, eigentlich schade.
Mit unserem Team im Süden, dem Führer und dem Fahrer, konnten wir leider kein so persönliches Verhältnis aufbauen wie zuvor mit Manga und Joseph, obwohl zumindest der Führer besser Englisch sprach und der Fahrer durch das größere und chaotischere Verkehrsaufkommen im Süden (vor allem in Douala und Umgebung) sicherlich mehr gefordert war.
Dadurch wurde uns aber verstärkt bewusst, wie sehr das Engagement von Manga zu schätzen ist.
Die Bilder, die wir Ihnen zuschicken, nehmen Sie vielleicht ein bißchen mit auf unsere Tour. Wir haben Sie als Tourveranstalter auch schon einigen Leuten weiterempfohlen, auch wenn man hier nicht so schnell jemanden findet, der gerade nach Kamerun fahren würde.
Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Eich und Rolf Ochsenreiter


P.S.: Falls ihnen unser Bericht zu allgemein gehalten ist, können Sie uns auch
Gerne Fragen zu weiteren Details stellen



FEEDBACK von Frau und Herr ZIMMERMANN ( Deutchland )
-------- Original Message --------
Subject: KamerunreiseDate: Tue, 1 Mar 2011 11:48:47 +0100From: Albert Zimmermann <a.s.zimmermann@bluewin.ch>To: François Favarger

Guten Tag Herr Favarger
Die Schweiz hat uns wieder.
Wir haben eine äusserst vielseitige, wunderbare Reise erlebt, eine recht anstrengende Reise auch (Norden), mit vielen unvergesslichen Erlebnissen. Sie kennen die einzelnen Regionen und Orte bestens, darum nur einige spezielle, vielleicht auch für Sie interessante Bemerkungen.
Norden
Der Abstecher nach Blangoua mit dem Ausflug auf die Insel Kofia ist unbedingt empfehlenswert (die meisten Touristen verzichten darauf). Der Wasa-Park ist landschaftlich sehr schön, vom (sichtbaren) Tierbestand her eher mager. Offenbar sind in letzter
Zeit einige Tierarten (z.B. die Elefanten) weggezogen. Ueberaus interessante Besuche im Centre de Santé in Djingliya und im Lepraspital/Dispensaire in Mokolo. Sehr beeindruckender Schulbesuch (Schule besteht vorderhand nur aus kleinem Schattendach, einer Wandtafel, einer Kreide, dem einheimischen Lehrer und 30 SchülerInnen....). Zur Zeit versucht der Lehrer die "Chefs"
zu überzeugen, dass man daraus ein nachhaltiges Schulprojekt machen sollte, eine sehr schwierige "Mission".... Besonderes Glück war für uns auch, dass wir das "Fest der Jugend" in Maroua ohne Zeitdruck miterleben konnten. Die Vorbereitungen und die Ankunft der Notablen war speziell interessant. Ausgezeichneter Guide (Hr. Manga) und hervorragender Chauffeur (Hr. Alioum). Sehr gutes und pistengängiges Fahrzeug. Unterkünfte (ausgenommen Blangoua) wie erwartet.
Fazit: Super Erlebnis, den beiden Begleitern kann man nur ein ganz grosses Kompliment machen!
Süd-Westen
Ebenfalls sehr spannende und eindrückliche Reise. Höhepunkte waren sicher die überaus wechselhaften, wunderschönen Landschaften (die zum Norden einen fast unglaublichen Kontrast darstellen...), Foumban und die Tour auf den Mt. Manengouba.
Unterhaltsame Begleiterin (Frau Julie), die viel zu erzählen wusste (vorallem über das Essen, dem sie schier dauerhaft frönte...). Sehr guter, freundlicher und hilfsbereiter Fahrer (Hr. René), der auch viele Guide-Funktionen ausfüllte. Unterkünfte entsprechend unseren Erwartungen (sehr gut in Maga und Bouroukou).
Hinweis: Bezüglich Vorbereitung und Durchführung der Reise gab es einige "Unebenheiten", die für uns aber nicht sehr erheblich waren (auf Wunsch können wir Ihnen Details dazu mündlich geben). Wirklich nachteilig war das schlecht unterhaltene, zu schwache und für schwierige Pisten absolut ungeeignete Fahrzeug. Nach "Zwischenfällen" vor Dschang und in Bana waren wir zum "Klartext" gezwungen und verlangten, dass in Bouroukou ein geeignetes Auto (Zufahrt zum Vulkan) bereitgestellt werde, was denn auch der Fall war. Sonst hätten wir mit aller Sicherheit einen der grössten Höhepunkte dieses Reiseabschnittes verpasst.
Fazit: Viele gute und sehr vielfältige Erinnerungen an Menschen und Landschaften in diesem Teil Kameruns.
Kribi
Sehr angenehmer und erholsamer Aufenthalt an einem wunderschönen Plätzchen am Meer. Ueberaus schöne Fahrt auf dem Lobé-Fluss (zum Glück Piroge ohne Motor). Den Ausflug nach Campo finden wir nicht besonders empfehlenswert (schönes Plätzchen am Grenzfluss, aber total mit Unrat übersäht, nur mit viel Glück und 1-2 Uebernachtungen vor Ort habe man eine Chance, die Meeresschildkröten sehen zu können. Die Piste ist im Moment sehr schlecht, es werden viele neue Brücken erstellt.
Fazit: Idealer Aufenthalt am Schluss einer herrlichen Reise.
Wir danken Ihnen für die gute Beratung und sorgfältige Vorbereitung unserer Reise!
Sylvia und Albert Zimmermann

FEEDBACK von Frau EICH und Herr OCHSENREITER ( Deutchland )
Hallo Francois,
Zunächst möchte ich mich entschuldigen, dass wir Sie so lange haben warten lassen, bis Sie von uns ein Feedback bekommen.
Da wir selbständig sind, ist durch die Krankenhausaufenthalte von Rolf Einiges in Verzug geraten, so dass wir jetzt erst langsam aufatmen können.
Eine CD mit den schönsten Bildern unserer Reise schicken wir so schnell als möglich auf den Weg zu Ihnen.
Um es einmal vorweg zu nehmen, waren wir ziemlich begeistert von unserer Reise und werden sicher noch lange gerne daran zurückdenken. Im Wesentlichen kann man sagen, dass der Tourablauf sich in zwei unterschiedliche Teile gliedern läßt, die für uns auch sehr verschieden waren.
Als ersten Teil der Reise würde ich die Tour bis zu unserer Zugfahrt sehen. Daß dieser Teil für uns so erfreulich verlief, ist nicht zuletzt unserem Reiseführer Manga zu verdanken, der im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten versucht hat, uns alle Wünsche von den Augen abzulesen. Einige Programmpunkte konnten wir so ausschließlich durch sein großes Engagement erleben. Wir denken, dass Sie in Manga ein Juwel gefunden haben und würden durchaus befürworten, wenn er von Ihnen die Möglichkeit bekäme, seine Englischkenntnisse etwas zu erweitern.
Unser Fahrer Joseph hatte anfangs einen etwas “afrikanischen” Fahrstil, war aber sofort bereit, sich unseren wünschen anzupassen (z.B. in den Ortschaften besser auf Fußgänger zu achten und die Überholmanöver etwas besonnener anzugehen). Daß er noch nicht allzu viel Erfahrung mit Touristentouren hatte, fiel hauptsächlich auf den Pisten in den Nationalparks auf, wo es darauf ankam, sich den scheuen Wildtieren möglichst unauffällig zu nähern und auf den Punkt genau da anzuhalten, wo der Blickwinkel für die Kamera optimal war. Da wir auch schon als Selbstfahrer unterwegs waren, konnten wir ihm einige Tips geben, so dass es am Ende immer besser geklappt hat.
Hervorheben möchten wir, dass Joseph ein äußerst angenehmer Reisebegleiter war und durch sein ruhiges Naturell mit Manga zusammen ein Team bildete, das sehr zu unserer Erholung beitrug, die ja auch neben den Erlebnissen einen Schwerpunkt unserer Reise bilden sollte.
Wir müssen auch Ihnen ein Kompliment machen, was die Flexibilität betrifft, mit der einige Programmpunkte in unserem Sinne umorganisiert werden konnten, obwohl Manga vielleicht nicht so genau verstehen konnte, dass es uns im Camp “Buffle Noir” besser gefallen hat als im “Waza Campement”, obwohl es dort weder Strom noch fließendes Wasser gab und die Anlage den Eindruck machte, als wären dort schon länger keine Touristen mehr gewesen. Daß wir dort so freundlich aufgenommen wurden und das restliche Personal alles möglich gemacht hat, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen, hat das mehr wie aufgewogen zumal der weite Blick über den Fluß auch sehr schön war und wir als einzige Gäste die exklusive Ruhe genießen konnten.
Das Gleiche galt auch für unsere Mittags-Picknicks, die wir jedem Restaurant-Essen vorgezogen haben, da sie auch den Vorteil hatten, dass wir unser Reiseleiter-Team mit einbeziehen konnten. Wir sind sicher, dass die beiden genauso viel Spaß daran hatten wie wir.
Es gibt aber auch einige Kritikpunkte zu nennen, an denen aber wohl so leicht nichts zu ändern ist. Ein Hauptproblem liegt sowohl bei den staatlich geführten Camps sowie den obligatorischen Rangern, die jedem Fahrzeug zur Begleitung der Game-Drives mitgegeben werden. Wir hatten den Eindruck, dass sie sowohl schlecht geschult als auch schlecht bezahlt werden, wodurch mit der Zeit bei manchen sich das Hauptinteresse an den Touristen mehr auf deren Trinkgelder verlagert. Man kann sich aber auch so Manches selber zusammenreimen, wenn ein Ranger auf eine Fußpirsch mit Badeschlappen gehen muß.
Unangenehm aufgefallen ist uns auch die Dame, die uns in Ngaundére unsere Zugtickets aushändigen sollte. Nicht nur, dass sie keinerlei Anstrengungen unternehmen wollte, doch noch ein Zweier-Abteil für uns aufzutreiben, obwohl die von Manga vorgelegte Quittung belegte, dass das Geld dafür schon zwei Monate zuvor an die Betreibergesellschaft gegangen war, war sie außerdem uns gegenüber extrem unfreundlich. Vielen Dank, dass sie diesen Kompromiß eingegangen sind, der die Zugfahrt doch noch zu einem Highlight werden ließ!
Ansonsten gab es hin und wieder die überall übliche Korruption, das heißt kleine Problemchen ließen sich im Normalfall mit einem 1000-Franc-Schein lösen.
Eine Ausnahme war der Besuch der Dinosaurier-Fußabdrücke, für den die Dorfbevölkerung plötzlich einen für unsere Begriffe erheblichen Betrag dafür wollte und nur auf die bewundernswerte Standhaftigkeit von Manga hin bereit war, dafür eine Quittung auszustellen. Die vorangegangene hitzige Diskussion hatten wir ja nicht verstanden, aber wir denken, daß für nachfolgende Touren in diesem Fall eine auch für das Dorf akzeptable Lösung gefunden werden sollte. Wir wurden mit den Forderungen erst nach der Besichtigung konfrontiert, sonst hätten wir möglicherweise darauf verzichtet. Es war allerdings das einzige Mal, dass wir nicht nur freundliche Einheimische angetroffen haben.
Bei der Unterbringung im Norden war für uns der Höhepunkt das Camp von Paul Bour uns seiner Frau Étienne in Bouba N’Djida, die dort ein kleines Paradies geschaffen haben, wo wir uns sehr wohl fühlten.
Im Süden war wohl das Hotel Ilomba nicht zum toppen und bildete für uns einen schönen Abschluß dieser erlebnisreichen Reise. Es hob sich in angenehmer Weise von dem Hotel Seme New Beach in Limbe ab, wo wir von der Küche so enttäuscht waren, dass wir es vorzogen, bei den Fischern in der Ortschaft zu essen, wo es besser und billiger war. Außerdem sollten wir nach der ersten Nacht noch das Zimmer wechseln, erfuhren das aber erst direkt vor unserer Abfahrt nach Buea am Morgen, das konnte unser Reiseleite zum Glück noch anders regeln.
Das Hotel selbst hätte uns sonst schon durch seine traumhafte Lage an dem schwarzen Strand mit Sicht auf die Berge und den Süßwasserbach durch das Gelände gut gefallen, leider hat es durch das Mißmanagement der Hotelleitung den größten Teil seines Charmes eingebüßt, eigentlich schade.
Mit unserem Team im Süden, dem Führer und dem Fahrer, konnten wir leider kein so persönliches Verhältnis aufbauen wie zuvor mit Manga und Joseph, obwohl zumindest der Führer besser Englisch sprach und der Fahrer durch das größere und chaotischere Verkehrsaufkommen im Süden (vor allem in Douala und Umgebung) sicherlich mehr gefordert war.
Dadurch wurde uns aber verstärkt bewusst, wie sehr das Engagement von Manga zu schätzen ist.
Die Bilder, die wir Ihnen zuschicken, nehmen Sie vielleicht ein bißchen mit auf unsere Tour. Wir haben Sie als Tourveranstalter auch schon einigen Leuten weiterempfohlen, auch wenn man hier nicht so schnell jemanden findet, der gerade nach Kamerun fahren würde.
Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Eich und Rolf Ochsenreiter
24 mai 2011

P.S.: Falls ihnen unser Bericht zu allgemein gehalten ist, können Sie uns auch
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